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Weihnachtsüberraschung für das Haustier?

Deutscher Tierschutzbund gibt Tipps für tierfreundliche Geschenke
 
Obwohl sich Hund, Katze und Co. eigentlich nichts aus festlichen Anlässen machen, möchten viele Halter auch ihren Tieren zu Weihnachten eine Freude bereiten. Dabei greifen die meisten zu speziellen Leckereien, Spielzeug oder Zubehör. Spontane Futterumstellungen oder ungeeignete Nahrung können allerdings zu gesundheitlichen Problemen führen. Ebenso birgt tierschutzwidriges Spielzeug oder Zubehör, das sich nach wie vor in vielen Tierhandlungen findet, das Risiko von Verletzungen. Damit das Weihnachtsfest keine bösen Überraschungen nach sich zieht, gibt der Deutsche Tierschutzbund Tipps für die richtige Auswahl des Geschenkes.
 
Wer sein Tier zu Weihnachten mit etwas Leckerem verwöhnen möchte, sollte auf zuckerhaltige Leckerlis verzichten. Auch Gebäck, das für den menschlichen Verzehr gedacht ist, ist völlig ungeeignet, ebenso wie Schokolade, von der schon geringe Mengen des in der Kakaobohne enthaltenen Wirkstoffs Theobromin zu schweren Vergiftungserscheinungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen können. Verletzungsgefahr droht Hunden und Katzen bei splitternden Geflügelknochen oder Fischgräten. Insbesondere bei kleinen Heimtieren sind spontane Futterumstellungen problematisch, daher sollten Tierhalter den gewohnten Speiseplan beibehalten. Eine Freude macht man vielen Tieren dagegen mit Futtersuchspielen: Sogenannte „Wühlkisten“ kann man für Nager und Ziervögel selbst zusammenstellen, ebenso lassen sich „Fummelbretter“ für Katzen oder Futterbälle für Hunde mit tiergerechten Leckereien bestücken. Durch Stöbern bzw. durch Geschicklichkeit und Spielen, können sich die Tiere das darin versteckte Futter selbst erarbeiten.
 
Spielzeug und Zubehör richtig auswählen

Bei der Auswahl von Tierspielzeug und -zubehör sollte man darauf achten, dass keine Teile, zum Beispiel aus Plastik, abgenagt und dann verschluckt werden können. Scharfkantige oder herausstehende Metall- oder Kunststoffteile können zudem eine Verletzungsgefahr darstellen. Manches Zubehör ist grundsätzlich tierschutzwidrig, wie etwa Hamsterkugeln und lange Röhrensysteme aus Plastik. Korkröhren oder Hängematten und Schlafhäuschen aus unbehandeltem Holz sind dagegen unbedenklich. Kaninchen oder Meerschweinchen freuen sich über einen mit Ästen, Wurzeln und Häuschen gestalteten „Spielparcours“ mit viel Auslauf. Für Katzen eignet sich ein neues Element am Kratzbaum oder eine zusätzliche  Schlaf- und Kuschelhöhle. Aber auch selbstgebastelte Versteckmöglichkeiten aus Pappkartons können eine gelungene Abwechslung sein. Ungeeignet für Katzen sind dagegen Laserpointer, die zu starken Verbrennungen im Auge führen können und zudem für Frustration sorgen, da die Katze bei ihrer „Jagd“ nach dem Lichtpunkt stets ins Leere greift. Hunde kann man ebenso wie Katzen mit einem neuen Schlafkorb beschenken. Auch extra für Hunde produzierte Stofftiere aus dem Fachhandel eignen sich als Weihnachtsgeschenk.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.