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Teamtest für Mensch und Hund

Teamtest für Mensch und Hund

Gehorsam lohnt sich auf mancherlei Weise ...

Es ist nicht nur im Interesse eines Hundehalters einen Hund zu haben, der gut gehorcht. Auch die Gemeinden profitieren durch gut erzogene Hunde und fachkundige Besitzer. Deshalb wurden Teamtest und die Begleithundeprüfung eingeführt.Diese Prüfungen werden auch Hundeführerschein genannt.

Wie der Name schon sagt, wird beim Teamtest das Team Mensch/ Hund bewertet. Hierfür ist keine Mitgliedschaft in einem Hundeverein notwendig. Im ersten Teil der Prüfung geht es um die Unterordnung.

Es treten immer zwei Hundeführer mit ihren Vierbeinern an. Während das eine Team das geforderte Laufschema zeigt (Fuß, Sitz, Platz, aus der Bewegung heranrufen mit Vorsitzen, eine schnelle und eine langsame Gangart), muss der zweite Hund auf dem Platz warten, bis er abgeholt wird. In der ganzen Zeit muss er sich ruhig und abwartend verhalten.

Im zweiten Teil geht es um die Umweltverträglichkeit. Hier wird gezeigt, wie sich ein gut erzogener Hund im Straßenverkehr verhält. Der Leistungsrichter will einen ausgeglichenen Hund sehen, der sich weder von Joggern, Spaziergängern, Artgenossen, Personengruppen, Radlern und einem hupenden, anhaltenden Auto aus der Ruhe bringen lässt.

Bei beiden Prüfungen zieht der Richter Punkte für nicht korrekte oder völlig verweigerte Bestandteile der Prüfung ab. Nur wer die vorgegebene Punktzahl erreicht, hat die Prüfung bestanden.

Wichtig ist auch für den Leistungsrichter zu sehen, dass Mensch und Hund ein harmonisches Team sind, das mit Freude zwanglos zusammen arbeitet. Teilnehmen dürfen alle Hunde ab einem Alter von zwölf Monaten.

Damit Begegnungen zwischen Nicht-Hundehaltern und Hunden, bzw. deren Besitzern harmonisch und angstfrei möglich sind, fördert zum Beispiel die Stadt Holzgerlingen eine entsprechende Ausbildung von Hunden mit einer Steuerermäßigung – auf Antrag – von 50 Prozent. Durch die abgelegte Prüfung wird unter Beweis gestellt, dass die Hunde Fremden und Artgenossen gegenüber keine Aggressionen zeigen.

Text und Fotos: Helga Pinnau

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