Slider 01

Slider 02

Slider 03

Slider 04


Slider 05

Slider 06

Slider 07

Slider 08

Slider 09

Slider 10

Slider 11

Oldiekatzen für Senioren

Oldiekatzen

Ruhige Samtpfoten für ältere Menschen

Immer wieder werden ältere Katzen in den Tierheimen und Tierhilfe- Organisationen abgegeben. Entweder passen sie nicht mehr in die „Lebensplanung“ oder müssen von ihren Besitzern krankheitshalber oder auch weil ihr geliebter Mensch gestorben ist, abgegeben werden. Oft können aber auch Futter und Tierarztkosten nicht mehr bezahlt werden.

Warum sind diese unglücklichen Samtpfoten oft ein Gewinn für Senioren?

Beide passen perfekt zusammen, jeder profitiert vom anderen und fühlt sich dadurch wohler. Da die Lebenserwartung einer Katze 15 bis 20 Jahre beträgt, eignet sich ein älteres Tier besonders für Senioren. Es ist ruhiger und die unvermeidbare Sturm- und Drangzeit ist vorbei, sie strahlen Ruhe aus und stellen keine großen Ansprüche.

Es wäre schön, wenn diese älteren, unglücklichen Samtpfoten noch ein paar Jahre in einem schönen Zuhause verbringen könnten, denn sie leiden unter dem Verlust ihres geliebten Menschen und unter den Mitkatzen, die sie ja nicht gewöhnt sind.

Wie Katzenoldies von Senioren profitieren

Das Berufsleben ist vorbei und man hat mehr Zeit und Ruhe. Das Hetzen von Termin zu Termin ist Vergangenheit. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für die Schmusekatzen. Sie haben ihren Menschen viel um sich und bekommen regelmässig ihre Streicheleinheiten.

Idealerweise kommen für diese Gewohnheitstiere Umzüge wegen Berufstätigkeit nicht mehr vor, der Tagesablauf ist ruhig und geregelt – perfekt für die älteren Samtpfoten. Senioren haben nicht mehr Liebe zu verschenken, aber mehr Aufmerksamkeit.

Eine junge Mutter, die Kinder, Beruf und Haushalt unter einen Hut bringen muss, wird für die geliebte Mieze nicht so viel Zeit aufwenden können, wie eine alleinstehende Seniorin oder ein Rentnerpaar. So sind liebebedürftige Oldie-Katzen bei älteren Menschen sehr gut aufgehoben, denn sie bekommen viel Zuwendung und werden bestimmt gründlich beschmust und verwöhnt. Ein optimales Katzenleben.

Wie Senioren von Katzen profitieren

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich das Zusammenleben mit einer Katze positiv auf den Gesundheitszustand von Menschen auswirken kann. Eine schnurrende Katze zu streicheln, kann für einen langsameren Puls und niedrigeren Blutdruck sorgen. Es gibt Ärzte, die davon ausgehen, dass eine Katze genau so wirkt, wie eine salzarme Diät. Hausärzte stellten fest, dass Senioren mit Haustier weniger in die Praxis kommen, als solche ohne Tier.

Schon durch ihre bloße Anwesenheit kann die Katze die körperliche und seelische Gesundheit steigern und für positive Energie sorgen. Man fühlt sich weniger allein und – auch das ist ganz wichtig – man wird gebraucht. Es gibt Gründe aufzustehen, einzukaufen, man liest vielleicht das eine oder andere Fachbuch über Katzen und geht auch einmal zum Tierarzt. Alle diese Aufgaben halten geistig und körperlich fit. Dass Tiere den Geist anregen und für neue Energie sorgen, stellen übrigens auch Betreuer in Seniorenheimen fest. Schade, dass es davon so wenig gibt, in denen eine Katze geduldet wird.

Und nicht zuletzt: Fast jeder braucht ein Lebewesen, das ihn liebt. Ist eine Katze, die sich mit aufs Sofa kuschelt, die um die Beine streicht und schnurrt dann nicht Gold wert? Die Kinder sind weggezogen, Freunde sind nicht mehr so mobil, dass man sich öfter gegenseitig besuchen kann und vielleicht ist auch noch der Partner gestorben. Das sind Gründe, weshalb sich ältere Menschen oft nicht genügend geliebt und in ein soziales Netz eingebunden fühlen. Eine schnurrende Mieze hilft, auch wenn sie – so heisst es jedenfalls – ein unabhängiger Freigeist ist.

Aus dem Marktblatt - Text: Helga Pinnau