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Lebende Ostergeschenke?

Tiere sind kein Spielzeug

Tiere sind kein Spielzeug, es sind Lebewesen!

Oft befinden sich lebende Hasen oder Kaninchen im Osternest, doch das ist keine gute Idee. Kaum einer kann sich den großen Augen, dem kuschligen Fell und der Sanftmut der kleinen Nager entziehen.

Doch Achtung, so sehr sich ein Kind einen „echten“ Osterhasen wünscht: die süssen Langohren sind keine Kuscheltiere!

Als Haustiere stehen sie gleich nach Katze und Hund auf der Beliebtheitsliste der Kinder und zu Ostern nimmt die Begeisterung noch einmal zu. Leider vergessen viele Menschen, dass es sich bei echten Kaninchen um keine Plüschtier handelt, sondern um Lebewesen, die Anspruch auf artgerechte Haltung haben.

Vor der Anschaffung sollten Sie unbedingt beachten, dass die niedlichen Nager sozial sind und mindestens zu zweit gehalten werden müssen. Um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, sollte man die Böckchen frühestmöglich kastrieren lassen, zwei unkastrierte Männchen können sich zu dem bis zum Tod bekämpfen. Optimal ist, sie möglichst zeitgleich anzuschaffen, denn eine Vergesellschaftung mit neu hinzukommen den Tieren ist oft nicht einfach. Jedes Tier muss sich seine Position im hierarchischen Gefüge erst einmal erkämpfen.

Nicht unwichtig ist auch, dass sie sich darüber im klaren sind, dass die Häschen zehn Jahre und älter werden können. Nicht empfehlenswert – leider aber oft praktiziert - ist Hasen und Meerschweinchen zusammen zu halten, damit es keinen unerwünschten Nachwuchs gibt. Das ist für keines der Tiere eine gute Lösung, denn sie unterscheiden sich im Verhalten und in der Körpersprache und so hat das „gemischte“ Pärchen wenig Freude miteinander.

Kaninchen sind Fluchttiere und sehr bewegungsfreudig, sie lassen sich nur ungern hochheben. Sie brauchen Platz und genügend Auslauf. Man sollte ihnen ein möglichst großes, gut strukturiertes, marder- und katzengesichertes Gehege mit viel Material zum Nagen und Rückzugsmöglichkeiten anbieten. Es muß ein- und ausbruchsicher sein, schattig und weitgehend überdacht.

Aus dem Marktblatt - Text: Helga Pinnau