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Klickertraining für Hunde

Keine Strafen – Keine Angst – gute Erfolge

Es ist nicht Jedermanns Sache, seinen Hund laut zu rufen, das kann auch ohne schreien mit einem „Klicker“ funktionieren, der an sich nichts weiter als ein Knackfrosch ist.

Drückt man darauf ertönt ein klares und markantes „Klickklack“. Das Klicker-Training ist eine einfach zu erlernende, universal einsetzbare Methode, seinem Hund zu sagen, welche seiner Verhaltensweisen erwünscht sind. Bei dieser Methode wird auf jede körperliche Einwirkung oder Korrektur verzichtet. Sie ermöglicht auch den Zugang zu verhaltensgestörten Tieren und lockt scheue Hunde aus der Reserve. Der Hundehalter kann sich verständlich machen, ohne Ängste zu wecken.

Klicker-Training ist weder eine Wunderwaffe noch Hexerei, die alle Hundeprobleme schlagartig beseitigt.“ Verhalten wird bestimmt von seinen Konsequenzen“, das gilt für Herr und Hund. Belohnen Sie ein Verhalten, wird es Ihr Vierbeiner gern wieder zeigen und das ist der Schlüssel des Trainings. So wird erwünschtes Verhalten bestärkt, also belohnt.

Unser Hund – clever wie er ist – wird das belohnte Verhalten gerne immer wieder zeigen, denn er will ja „mehr“. Sicher werden Sie sagen, das hat mein Hund auch ohne Klikker auf Belohnungsbasis gelernt. Wichtig ist das Timing! Wir müssen schnell sein, blitzschnell! Unsere Vierbeiner sind nicht in der Lage, längere Zeit die Verbindung zwischen seinem Verhalten und unserer Reaktion in Zusammenhang zu bringen.

So werden durch das Klicker-Training die Hunde zu aktiven, mitdenkenden Trainingspartnern. Da sie durch die Klicks präzise und schnell darüber informiert werden, welches Verhaltensdetail „richtig“ ist, sind sie in der Lage das erwünschte Verhalten schnell und richtig wieder zu zeigen. Sie tun das von sich aus und müssen weder geschoben, gezogen oder irgendwie manövriert werden. Schnell lernt Ihr Hund, was „Klickklack“ zu bedeuten hat: Eine gute Sache (Leckerli, Spielzeug) kommt gleich. Die meisten Hunde begreifen das sehr schnell, es ist ein Versprechen, deshalb darf am Anfang auch niemals geklickt werden, ohne eine Belohnung zu geben.

Richtiges Klickertraining kommt ohne Strafen aus und so werden im Alltag den unerwünschten Verhaltensweisen mit Köpfchen statt Gewalt zu Leibe gerückt. Hunde die im Training keine Angst haben müssen Fehler zu machen und die sich mit Freude, unbefangen auf ihre Aufgabe stürzen, haben das ideale Umfeld für schnelles Lernen. Arbeiten mit dem Klicker fördert das Denken und Problemlösen und macht alltags- und umwelttauglich. Es wird deshalb auch in der zeitgemäßen Verhaltenstherapie bei Hunden mit Angst- und Aggressionsproblemen eingesetzt. Kein Hund ist zu alt oder zu jung, keine Rasse zu stur, kaum ein Einsatzbereich ungeeignet, um die Erziehung mit dem „Klicker“ zu versuchen.

Es heißt zwar „bestrafen wir den Hund für ein Verhalten, tut er es nie mehr“. Damit die Strafe auch wirkt, müssen Sie immer sofort und außerdem heftig strafen, damit das unerwünschte Verhalten nie mehr auftritt. Das ist mit erheblichen Schwierigkeiten behaftet. Ihr Hund ist gestresst und unter Stress ist Lernen kaum möglich. Außerdem geben Sie ihm durch Bestrafung keine Informationen darüber, welches Verhalten nun tatsächlich erwünscht ist. Haben Sie Pech, „erziehen“ Sie sich einen Hund, der vor allen möglichen Alltagssituationen Ängste entwickelt. Also: besser „erziehen durch Belohnung“!

Wenn Sie dieses Thema interessiert, finden Sie Bücher und DVD`s zu diesem Thema. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen..

Aus dem Marktblatt - Text: Helga Pinnau