Slider 01

Slider 02

Slider 03

Slider 04


Slider 05

Slider 06

Slider 07

Slider 08

Slider 09

Slider 10

Slider 11

Mäule wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Hund und Katz während der Feiertage

Hier noch ein paar Tipps von Helga Pinnau zum Umgang mit Hund und Katz während der Feiertage:

Von vielen Hundebesitzern wird unterschätzt, wie ihre vierbeinigen Freunde unter Stress leiden, wenn zum Beispiel die Silvesterknallerei mittags beginnt und sich bis Mitternacht immer mehr aufschaukelt.

So sollte man nach 18 Uhr keinen langen Spaziergang mehr machen. Ist der Hund besonders sensibel, sollte man die lange Runde an diesem Tag einfach ausfallen lassen. Schon viele Hunde sind vor Schreck davon gelaufen, wenn es knallte und wurden nicht mehr gesehen.

Wenn Sie Ihren Hund aber nicht mitnehmen können und er zu Hause bleiben muss, schließen Sie die Rollläden und lassen Radio oder Fernseher eingeschaltet, dann fühlt er sich nicht so allein gelassen. Dass man den brennenden Weihnachtsbaum nicht unbeaufsichtigt lässt, ist wohl selbstverständlich.

Gefährlicher und stressiger sind die Feiertage für unsere Samtpfoten und deshalb ist auch mehr zu beachten:

Sichern Sie Ihren Weihnachtsbaum! Wenn Katzen einen Baum in voller Pracht umschmeissen, gibt es meist ein unvorstellbares Durcheinander! Lametta oder alles andere, was dünn und lang ist, außerdem noch verschluckt werden kann, ist gefährlich. Gehen Sie vorsichtig mit den Aufhängevorrichtungen des Baumschmucks um und lassen Sie diese nicht herumliegen.

Lichterketten können zum Beknabbern einladen, offenbar zumindest dann, wenn man eine Katze ist. Investieren Sie ein paar Euro in ein Spray, das der Mieze das Knabbern verleidet. Besprühen Sie die Kabel großzügig damit, bevor Sie die Lichter anbringen. Ratsam ist auch, dass Sie vor dem Besprühen Zeitungen unterlegen, denn einige Sprays enthalten Alkohol, der manche Oberflächen angreift. Fixieren Sie die Lichtleitungen von der Steckdose bis zum Baum mit Klebeband, damit sie nicht zum spielen einladen.

Zerbrechlicher Weihnachtsschmuck ist natürlich gefährlicher als alles andere. Achten Sie deshalb darauf, dass der Baumschmuck fest und sicher hängt. Wenn er nicht bei jedem Stoß herunterfällt, zerbricht so leicht nichts.

Alljährlich steigt auch die Zahl der Verbrennungen und Brände im Dezember rapide an. Offenes Feuer im Kamin, Kerzen des Adventskranzes, der Christbaum und anderes „Feuer“ locken Katzen an und manchmal genügt schon ein unvorsichtiges Schnuppern oder Bestupsen, um das Fell in Brand zu setzen. Grundsätzlich sollten Sie niemals offenes Feuer unbeaufsichtigt lassen, denn es genügt ein Sprung um die Flammen auf die Tischdecke oder den Teppich übergreifen zu lassen.

Verschiedene traditionelle Weihnachtspflanzen wie Misteln, Stechpalmen, Weihnachtsstern und Alpenveilchen sind für Katzen giftig. Sorgen Sie deshalb dafür, dass sie nicht in die Reichweite Ihrer samtpfotigen Freunde gelangen. Für Katzenmägen sind auch Schokolade und gekochte Geflügelknochen überhaupt nicht geeignet.

Silvester sollte Ihre Freigängerkatze Hausarrest erhalten. Die meisten Katzen bekommen schreckliche Angst, wenn laute Knallkörper und Raketen abgefeuert werden. Viele Samtpfoten sind hier schon erschrocken weggelaufen und wurden nie wieder gesehen! Wenn Sie Silvester nicht Zuhause verbringen, richten Sie Ihrer Katze in einem Raum mit geschlossenen Fenstern und Rolläden eine ruhige, geschützte Ecke ein, die Sie mit einem gemütlichen, nicht zu großen Kuschelkorb bestücken. Lassen Sie sie schon Tage vorher (wenn sie es tut) darin schlafen, damit sie ihre Zufluchtsstätte genau kennt. Stellen Sie Katzenklo, Wasser- und Futternapf ins Zimmer. Sperren Sie das Zimmer vor Ihrem Weggehen ab, denn eine verängstigte Katze könnte sonst in Panik durch die ganze Wohnung oder das Haus laufen und sich so verkriechen, dass Sie sie kaum finden und Mieze kommt dann tagelang nicht aus ihrem Versteck.

Text: Helga Pinnau Fotos: Susanne Mäule