Slider 01

Slider 02

Slider 03

Slider 04


Slider 05

Slider 06

Slider 07

Slider 08

Slider 09

Slider 10

Slider 11

Der Umzug mit der Katze

Umzug mit der Katze

Vergessen Sie das Vorurteil, dass Katzen mehr an ihrer Umgebung hängen, als an ihren Menschen! Lieber macht Ihre Samtpfote mehrere Umzüge mit, als einmal allein zurückgelassen zu werden.

Selbst langjährige Katzenbesitzer meinen manchmal, es wäre schwierig, mit einer Katze umzuziehen. Sie fragen sich, ob immer noch das alte Sprichwort gilt, nach dem die Katze am Haus und der Hund am Herren hängt. In unserer globalen Wirtschaft fordern Firmen von ihren Mitarbeitern Mobilität, die Bereitschaft auch kurzfristig an neue Standorte zu gehen. Wir wollen Ihnen deshalb heute Tipps geben, wie man sich und der/ den geliebten Samtpfote/n den Umzug erleichtern kann.

Gewohnheitstier Katze mag möglichst keine Veränderungen, schon gar keinen Umzug. Deshalb sollte man diese Zeit gut vorausplanen. Für eine Wohnungskatze dürfte das kein größeres Problem sein. Am besten stellen sie ihr einen Raum zur Verfügung, in dem nicht gepackt wird und sie in Sicherheit ist. Im neuen Heim sollte sie gleich ihre gewohnten, persönlichen Gegenstände wieder vorfinden. Das erleichtert das Eingewöhnen.

Umzugsstress minimieren

Denn nicht nur wir leiden unter Umzugsstress, sondern auch unsere Katzen. So werden Sie sicher bei den Vorbereitungen einen sehr interessierten Beobachter an Ihrer Seite haben – Ihre Samtpfote natürlich.

Offene Schränke und Kisten sind sehr verlockend, die Gefahr „verpackt“ zu werden, aber groß! In dieser Zeit der Hektik und des Chaos brauchen ängstliche Tiere viele Streicheleinheiten. Versuchen Sie weiterhin die täglichen Rituale einzuhalten, verwöhnen Sie Ihre „Angstkatze“ ruhig ein wenig. Wenn Sie allerdings gute Freunde haben, mit denen Ihr Liebling vertraut ist, dann wäre eine Unterbringung dort für einige Tage optimal. Besteht diese Möglichkeit nicht, lassen Sie Ihren kleinen Tiger, wenn der Umzugstrubel richtig losgeht, in einem ruhigen Zimmer oder im Bad, vergessen Sie auf keinen Fall Spielzeug, Kuschelkörbchen, Futter, Wasser und die Katzentoilette. Bleiben Sie hart, auch wenn sich Ihre Mieze lauthals beschwert, dass sie allein in einem Zimmer bleiben muss.

Auch im neuen Heim sollte das Tierchen erst einmal in einem ruhigen Zimmer einquartiert werden. Erst wenn ein wenig Ruhe eingekehrt ist, machen Sie es mit der neuen Umgebung bekannt. Lassen Sie ihm Zeit, alles zu erkunden.

Hausarrest ist angesagt

Ein Freigänger braucht mindestens vier bis sechs Wochen Hausarrest, bevor er wieder an die frische Luft darf. Hilfreich bei den ersten „Freigängen“ ist auch, die Mieze nüchtern, also ohne Frühstück raus zu lassen, nach kurzer Zeit mit dem Futter locken, damit sie wieder rein kommt. Sie sollten dann anfangs in der Nähe sein und ihr die nötige Sicherheit und Vertrauen geben. Durch viel Aufmerksamkeit und den gewohnten Tagesablauf gewöhnt sich Ihre Katze sicher schnell an die neue Umgebung.

Ob Wohnungskatze oder Freigänger wird die Eingewöhnung leichter fallen, wenn sie in der ersten Zeit ihren alten Kratzbaum, ihr Körbchen und das Spielzeug behalten dürfen.

Auch wenn Sie das Bedürfnis haben, alles neu zu kaufen und neu einzurichten, nehmen Sie bitte Ihrer Katze für die erste Zeit die gewohnten Gegenstände mit.

Wenn sich ein Freigänger an ein Dasein in der Wohnung gewöhnen muss, braucht er während der Umstellungsphase viel Aufmerksamkeit, Spielmöglichkeiten und Liebe, denn die Probleme entstehen oft aus Langeweile. So sollte man das Aufstellen einer Schale mit Katzengras und – falls nicht vorhanden – eines Kratzbaumes nicht vergessen, denn in der freien Natur gab es immer Gras und Bäume.

In der Regel lassen sich besonders ältere Freigänger, Streuner und Bauernhofkatzen schlecht an das Dasein in der Wohnung gewöhnen. Hier braucht der Halter oft sehr viel Geduld, die sich meistens auszahlt.

Bachblüten können helfen

Sollte Ihre Katze große psychische Probleme mit dem Umzug haben, versuchen Sie die Situation durch Bachblüten zu erleichtern. Rescue Remedy (Notfall-Tropfen) können Sie schon während der Umzugsvorbereitungen und noch in der ersten Zeit im neuen Zuhause verabreichen. Geraten Sie bei Futterverweigerung in der neuen Umgebung nicht in Panik. Durch den Stress der letzten Wochen tritt diese Reaktion häufig auf, gibt sich bei einer gesunden Katze aber auch wieder. Wichtig ist, dass mit dem Umzug nicht auch die Futtersorte gewechselt wird. Lassen Sie Alles beim Alten, vom Futter bis zum Mobiliar.

Sie sollten auch daran denken, dass sich Ihre Stimmung auf das Tier überträgt. Samtpfoten haben ein sehr feines Gespür dafür, wenn ihre Menschen aufgeregt und gestresst sind.

Bringen Sie alles so ruhig und gelassen wie möglich über die Bühne, das erleichtert nicht nur Ihren Miezen, sondern auch Ihnen den Umzug. Bevor Sie jedoch einen neuen Mietvertrag unterschreiben und der ganze Umzugsstress beginnt, lassen Sie sich bestätigen, dass die Katzenhaltung erlaubt ist!

Aus dem Marktblatt - Text: Helga Pinnau