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Agility macht Spaß!

Herr und Hund sind dabei in Bewegung!

Die ersten Agility Vorführungen gab es in Deutschland im Jahre 1987/88, damals bemühte sich der Deutsche Agility Club den Sport einem breiten Publikum nahe zu bringen, dieser beschränkte sich zuerst nur auf das Rhein-Main-Gebiet.

Einen enormen Zulauf bekam der Sport durch den Deutschen Verband der Gebrauchshundesportvereine (DVG) und der Firma Pedrigree Pal. Diese stellte interessierten Vereinen die erforderlichen Geräte zur Verfügung.

Agility kann man mit jedem Hund ausüben. Agil oder Agilität bedeutet Beweglichkeit-Behändigkeit. Diese Voraussetzungen müssen Hund und Hundeführer mitbringen, um einen Parcours in dieser Sportart bewältigen zu können.

Wie bei den Springreitern, muss das Team Hund und Mensch die Hindernisse in der richtigen Reihenfolge abarbeiten. Wer der Schnellste ist und dabei auch noch fehlerfrei bleibt, wird es auf das Siegertreppchen schaffen.

Bei dieser Sportart wird der Hund ohne Halsband und Leine, nur mit Hilfe der Körpersprache und akustischer Signale, über die Hindernisse geführt. Diese bestehen zum Beispiel aus Hürden, Wippe, Reifen, A-Wand, Slalom, Tunnel und Steg. Hier hat man auch an die Größe der Vierbeiner gedacht, denn sie werden in drei Klassen eingeteilt: Die Smalklasse geht bis zu einer Schulterhöhe von 34,99 cm, Mediumklasse bis 42,99 cm und die Largeklasse ab 43,00 cm. Je nach der Größe des Hundes ist die Höhe der Hürden festgelegt.

Von den Hunden wird im Agility nichts Unnatürliches verlangt. Die Bewegungsabläufe im Parcours entsprechen im Wesentlichen denen der Urahnen bei der Jagd im Rudel.

Der „Rudelersatz“, in diesem Fall der Mensch, lernt beim Agility mit seinem Hund zusammen zu arbeiten, das fördert die Harmonie zwischen beiden und macht Spass.

Um an einem Agility-Turnier teilnehmen zu können, muss der Hund die Begleithundeprüfung abgelegt haben und sein Besitzer muss Mitglied in einem Hundesportverein sein. Ferner muss das Tier gechippt oder tätowiert sein und eine Haftpflichtversicherung aufweisen.

Agility wird inzwischen auf vielen Großveranstaltungen demonstriert, um Hundehalter für diese Sportart zu begeistern. Dieses Vorhaben gelang auch und fast jeder Hunde-verein bietet heutzutage Agilitytraining an und die Nachfrage boomt. Diese interessante Sportart ist eine schöne Möglichkeit Hundebesitzern die Freude, die die gemeinsame Arbeit mit ihrem Hund bringt zu erleben.

Übrigens Mischlingshündin Trixie, die von der Tierschutzorganisation „Menschen für Tiere“ vom Schlatthof nach Sindelfingen kam, wurde in der Mediumklasse mit Ihrer Besitzerin Steffi Scholz 2007 Deutsche Meisterin in Agility. Ein toller Erfolg! Die inzwischen zwölf Jahre alte Hündin ist immer noch aktiv und vorn dabei.

Aus dem Marktblatt - Text: Helga Pinnau