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Aktuelles

Aktuelle Informationen, Tipps rund ums Tier und Presseberichte von Mäule - Alles für Hund, Katz & Co.


Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Obwohl ein Hundewelpe oder ein Kätzchen häufig ganz oben auf dem Wunschzettel stehen, warnt der Deutsche Tierschutzbund zu Weihnachten vor dem Verschenken von Tieren. Ist die Aufnahme eines Tieres nicht gut durchdacht, führt die Konfrontation des Halters mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres häufig dazu, dass die Tiere im Tierheim landen. Die Tierschützer empfehlen daher, sich immer gründlich und vor allem gemeinsam auf ein mögliches neues Familienmitglied vorzubereiten.
 
„Als Überraschungsgeschenk sind Tiere völlig ungeeignet“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Wenn man merkt, dass Tier und neuer Besitzer doch nicht so gut harmonieren, dass das Tier mehr Geld kostet oder mehr Arbeit macht, als gedacht, kann man es nicht einfach wieder umtauschen wie einen Pullover oder ein Spielzeug.“ Die Tierschützerin empfiehlt daher, sich im Vorfeld ausführlich zu informieren und sich ein Tier ganz bewusst und in Absprache mit allen Beteiligten zuzulegen.

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Nachhaltiger Katzenschutz nur durch Kastration

Langzeitprojekt in Schleswig-Holstein macht Erfolg deutlich
 
Frei lebende Straßenkatzen leiden häufig an Unterernährung, Parasiten und Infektionskrankheiten und führen einen harten Kampf ums Überleben. Da die rund zwei Millionen dieser Tiere in Deutschland ursprünglich von unkastrierten Katzen mit Freigang aus Privathaushalten abstammen, ist die Kastration die einzige nachhaltige Lösung, den Teufelskreis der unkontrollierten Fortpflanzung zu durchbrechen. Darauf macht der Deutsche Tierschutzbund aufmerksam. Wie breit organisierte und finanzierte Kastrationsaktionen das Leid der Tiere mindern können, macht nun erneut Schleswig-Holstein deutlich, das als Bundesland eine Vorreiterrolle einnimmt.
 
„Wir appellieren an alle Katzenbesitzer ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren lassen, um einen weiteren Anstieg der Straßenkatzen-Population zu verhindern“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

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Martinsgänse stammen oft aus fragwürdiger Haltung

Der Gänsebraten gehört zu den Traditionen des Martinsfestes, das in den kommenden Tagen überall in Deutschland gefeiert wird. Der Deutsche Tierschutzbund weist jedoch darauf hin, dass das Leben der Martinsgänse oftmals unter tierschutzwidrigen Bedingungen verläuft und gibt Tipps für ein tierfreundliches Fest.
 
Gänse stehen bei vielen Verbrauchern nicht erst zu Weihnachten, sondern schon zu Sankt Martin auf dem Festtagsspeiseplan. Ein Großteil der Gänse stammt aus Haltungen in Polen, Ungarn oder Tschechien. Die Tiere leben dort meist dicht gedrängt, ohne Zugang zu einer Wasserstelle. Baden, Gründeln oder die wichtige Gefiederpflege sind so nicht möglich. Die meisten der aus der Intensivhaltung stammenden Tiere sind auf rasche Gewichtszunahme gezüchtet. Sie sind eigentlich zu schwer für ihre Knochen. Knochendeformationen und Schmerzen können die Folge sein. Außerdem ist es möglich, dass die Gänse aus der tierquälerischen – und deshalb in Deutschland verbotenen – Stopfleberproduktion stammen. Auch Fälle von Lebendrupf kommen immer wieder vor.

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EU-Positionspapier gegen illegalen Handel mit Heimtieren

Deutscher Tierschutzbund begrüßt EU-Positionspapier gegen illegalen Handel mit Heimtieren
 
Am kommenden Freitag, 10. November 2017, wird der Europäischen Kommission eine gemeinsame Erklärung der fünf EU-Mitgliedstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlande und Schweden vorgelegt, in der diese dazu auffordern, den illegalen Handel mit Heimtieren in der gesamten EU zu stoppen - insbesondere im Hinblick auf den Schmuggel von Hunden in den Mitgliedstaaten. Das Positionspapier sieht u.a. eine EU-weit verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung vor. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt das Vorhaben ausdrücklich.
 
„Die Erklärung mehrerer Mitgliedstaaten zeigt die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln gegen Tierschmuggel – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

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Erfolgreicher Auslandstierschutz in Odessa

Katzenkastration in Odessa (Ukraine) geht in die zweite Runde
 
Der Deutsche Tierschutzbund und sein Tierschutz- und Kastrationszentrum im ukrainischen Odessa konnten in den Jahren 2016/2017 im Rahmen einer Kampagne über 5.000 Katzen kastrieren. Ab dem 1. November geht die erfolgreiche Aktion nun in die zweite Runde. Erneut können Einwohner, die sich oft bereits um die Straßentiere kümmern, frei lebende Katzen zum Tierarzt bringen und dort kostenlos kastrieren lassen. Dazu kooperieren die Tierschützer, die entsprechende Gutscheine ausstellen, mit den örtlichen Tierkliniken. Die Kastration und das anschließende wieder Freilassen ist die einzig nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um die große Zahl der Straßenkatzen und das damit verbundene Leid für die Tiere einzudämmen.
 
„Trotz der tollen Erfolge in den letzten Jahren wächst die Katzenpopulation noch stetig an“, erklärt Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes.

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Aktionswoche „Check meinen Chip“

Vom 11. bis 15. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes erstmals die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei im Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registrieren (www.registrier-dein-tier.de). „Check meinen Chip“ findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.
 
„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden - umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“ ...

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Tierschutz-Check zur Bundestagswahl 2017

Der Deutsche Tierschutzbund hat mit seinen Wahlprüfsteinen die tierschutzpolitischen Positionen der Parteien abgefragt und deren Rückmeldungen auf www.tierschutzbund.de/tierschutz-check veröffentlicht. Tierschutzinteressierte Wählerinnen und Wähler können die Wahlprüfsteine als Hilfestellung für ihre Entscheidung nutzen – denn mit ihrer Wahl legen sie auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren.
 
„Diese Bundestagswahl ist auch eine Tierschutzwahl und eine Chance, für den Tierschutz politisch etwas zu bewegen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Parteien und Direktkandidaten, die Tierschutz rückwärts denken, dürfen mit dieser Einstellung nicht mehr vorwärtskommen.“

Mit Blick auf die Bundestagswahl hat der Deutsche Tierschutzbund vor kurzem seine Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ gestartet, deren Hauptbestandteil die Wahlprüfsteine sind. In ihren Rückmeldungen geben die Parteien Auskunft über ihre Positionen und zu ihren Plänen hinsichtlich des Tierschutzgesetzes und der Verbandsklage, zum Ersatz von Tierversuchen, zu Tieren in der Nahrungsmittelproduktion, zu Tieren in und aus der Natur, zu Heimtieren, zum praktischen Tierschutz der Tierheime und weiteren tierschutzpolitischen Themen.
 
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Tipps zum Katzenschutz im Urlaub

Während des Urlaubs in Hotelanlagen werden Touristen oftmals mit frei lebenden Straßenkatzen konfrontiert. Die Tiere sind oft unternährt und in schlechtem gesundheitlichen Zustand. Auch wenn die Absicht gut ist, stellt kurzzeitiges Füttern der Tiere jedoch keine nachhaltige Lösung dar. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund anlässlich der Sommerferien hin, die gerade in Nordrhein-Westfalen gestartet sind und in den kommenden zwei Wochen auch in den restlichen Bundesländern beginnen. Eine ähnliche Problematik gibt es auch in Deutschland, wo Katzenwelpen zu den Touristenmagneten bei Urlauben auf dem Bauernhof gehören.
 
„Frei lebende Katzen in Hotelanlagen werden nach der Saison vertrieben oder sogar getötet. Auch Vergiftungsaktionen können stattfinden“, erklärt Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Obwohl es nachvollziehbar ist, dass viele Touristen aus Mitleid füttern, sollten sie sich besser an örtliche Tierschutzvereine wenden, die die Tiere an festen Futterstellen betreuen, medizinisch versorgen und die Population der Tiere nachhaltig und tierschutzgerecht durch das Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ minimieren.“ Hierzu ist es hilfreich, sich bereits im Vorfeld des Urlaubes nach Tierschutzvereinen zu erkundigen, die nachhaltigen Tierschutz vor Ort betreiben.
 
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Hunderttausend Tierfreunde fordern Katzenschutzverordnung

Mehr als 100.000 Menschen unterstützen die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes nach einer bundesweiten Katzenschutzverordnung. Der Verband hatte die Stimmen im Rahmen seiner Katzenschutz-Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ gesammelt. Die 100.000 Stimmen zur Forderung „Katzenschutzverordnung - Jetzt!“ konnte der Verband gestern im Rahmen seines Parlamentarischen Tierschutzfrühstücks in Berlin an die Schirmherrinnen des Parlamentskreises Tierschutz übergeben.
 
Die Schirmherrinnen des Parlamentskreises Tierschutz, die Bundestagsabgeordneten Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU), Christina Jantz-Herrmann (SPD), Birgit Menz (Die Linke) und Nicole Maisch (Bündnis 90 / Die Grünen), kündigten auf dem Parlamentarischen Tierschutzfrühstück an, den Parlamentskreis auch in der nächsten Legislaturperiode weiterzuführen. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, nutzte die Ankündigung, um den Schirmherrinnen das Thema Katzenschutzverordnung mit auf den Weg zu geben ...

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Tierbetreuung zur Urlaubszeit: Deutscher Tierschutzbund gibt Tipps

In den kommenden Tagen beginnen in den ersten Bundesländern bereits die Sommerferien. Für viele Tierhalter stellt sich die Frage, wer Hund, Katze, Kaninchen und Co. während ihrer Abwesenheit versorgen kann. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps, wie man eine gute Betreuung findet. Mit der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ helfen der Verband und seine Mitgliedsvereine zudem direkt bei der Unterbringung von Heimtieren während der Urlaubszeit.
 
Wer Tiere hat, sollte sich frühzeitig darüber informieren, wie diese möglichst in ihrer gewohnten Umgebung betreut werden können. Der erste Blick geht dabei idealerweise in den Familien- und Freundeskreis – auch tierfreundliche Nachbarn können hilfreich sein. Im besten Fall besteht schon ein Vertrauensverhältnis zwischen Tier und Betreuer, ansonsten sollten beide die Möglichkeit haben, sich vorab kennenlernen. Bei der Suche nach einem Tiersitter im Internet ist Vorsicht geboten; hier sollte man sich ausreichend Zeit bei der Auswahl nehmen. Engagierte Tiersitter bieten von sich aus ein ausführliches Gespräch und ein erstes Kennenlernen an. Wichtig ist, dass ein Tiersitter im Umgang mit der jeweiligen Tierart vertraut ist, im besten Fall eine Sachkunde nachweisen kann. Wer die Unterbringung in einer Tierpension in Erwägung zieht, sollte sich die Einrichtung vorab genau anschauen. Tipps zur Beurteilung von Tierpensionen gibt der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website www.tierschutzbund.de/urlaub-mit-tieren.

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Kupiertourismus bei Dobermännern

Deutscher Tierschutzbund stellt Strafanzeige gegen Züchterin
 
Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen eine Züchterin gestellt, die kupierte Dobermänner zum Verkauf bietet. Während das Kupieren selbst in Deutschland verboten ist, sind Verkauf und Haltung der kupierten Tiere grundsätzlich legal. Das Kupierverbot umgehen Züchter regelmäßig, indem sie einen Teil von Rute und Schlappohren im Ausland amputieren lassen – ein regelrechter Kupiertourismus. Der Deutsche Tierschutzbund beruft sich darauf, dass die Hunde aber auch nach der OP, beim Rücktransport nach Deutschland, noch Schmerzen erleiden – ohne dass der laut Tierschutzgesetz vorgeschriebene „vernünftige Grund“ gegeben ist.
 
„Wenn Teile von Ohren oder Schwanz weggeschnitten werden, ist dies für die Tiere mit erheblichen Leiden verbunden – auch nach der OP hält der Amputationsschmerz noch mehrere Wochen an“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

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Katzenschutz-Kampagne: Endspurt der Unterschriftensammlung für eine Katzenschutzverordnung

Die Unterschriftensammlung zur Katzenschutz-Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes geht in die letzte Runde: Noch bis Mitte Juni können Unterstützer ihre Stimme auf www.tierschutzbund.de/protestieren-katzenschutz abgeben. Die gesammelten Unterschriften will der Verband im Anschluss an die Schirmherrinnen des Parlamentskreises Tierschutz übergeben. Zudem haben die Tierschützer die erfolgreiche Aufkleber-Aktion der Katzenschutz-Kampagne um einen Tür-Aufkleber erweitert.
 
„Um die unkontrollierte Vermehrung von Straßenkatzen und die alljährliche Schwemme von ungewollten Kätzchen, die in den Tierheimen landen, in den Griff zu bekommen, brauchen wir dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen aus Privathaushalten“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Mehr als 83.000 Menschen haben die Forderung „Katzenschutzverordnung - Jetzt!“ des Deutschen Tierschutzbundes bereits unterzeichnet. Neben Bund, Land und Kommune nimmt der Verband aber auch die Katzenhalter in die Pflicht: „Jeder der einen Kater oder eine weibliche Katze hält, sollte sein Tier kastrieren lassen“, sagt Schröder.

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Der Deutsche Tierschutzbund rät: Tiere vor großer Sommerhitze schützen

Die aktuell hochsommerlichen Temperaturen stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten Heimtiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher dazu, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen: Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
 
Tierhalter sollten während der Hitze ihre Heimtiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an.

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Richtige Hilfe für Jungvögel

Aus dem Nest gefallene, noch federlose Jungvögel sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Ihre Versorgung und Aufzucht sollten Tierfreunde jedoch Fachleuten in Wildtierauffangstationen überlassen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Befiederte Jungvögel, die zwar hilflos wirken können, aber weiterhin mit den Elterntieren in Verbindung stehen, bedürfen dagegen keiner gut gemeinten „Rettung“.
 
Menschliche Hilfe benötigen vor allem sehr junge Vögel, die kaum oder gar keine Federn haben und hilflos am Boden liegen. Meist handelt es sich hierbei um aus dem Nest gefallene Jungvögel. Wenn möglich, sollte man dann versuchen, die Tiere ins elterliche Nest zurückzusetzen. Dabei darf man die Jungvögel auch berühren: Die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch. Ist der Jungvogel verletzt oder ist es nicht möglich, ihn zurück ins Nest zu setzen, sollte man das Tier in Obhut nehmen. Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels ist am besten ein Pappkarton geeignet, der – weil die Tiere häufig unterkühlt sind – am besten im Haus untergestellt wird. Wenn Unsicherheit über die richtige Ernährung besteht, sollte man besser keine Fütterungsversuche unternehmen.

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Ostern besser ohne Kaninchen

Da Mastkaninchen nach wie vor meist unter tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten werden, rät der Deutsche Tierschutzbund vom Verzehr von Kaninchenfleisch ab. Etwa 30 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Deutschland gegessen – zu Ostern ist die Nachfrage besonders groß. Ebenfalls beliebt sind Kaninchen als Ostergeschenk. In Baumärkten und Zoohandlungen, im Internet oder auf Kleintiermärkten werden sie für wenig Geld angeboten. Von unüberlegten Geschenken sollte man jedoch absehen.
 
„In der Kaninchenmast werden noch nicht einmal die grundlegenden Bedürfnisse der Tiere gestillt“, erklärt Dr. Esther Müller, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Kaninchen leben zusammengepfercht in Gitterkäfigen in schlecht belüfteten Hallen. Mit der Idylle vom hoppelnden Kaninchen auf der grünen Wiese hat dies nichts zu tun.“ Die Käfighaltung führt bei den Tieren zu Pfotenverletzungen und Pfotengeschwüren.

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Start der Krötenwanderung

Deutscher Tierschutzbund ruft zu Vorsicht und Mithilfe auf

Kröten, aber auch andere Amphibien, haben sich teilweise bereits auf Wanderschaft begeben. Der Deutsche Tierschutzbund bittet Auto- und Motorradfahrer um Vorsicht. Auf ihrem Weg zum Laichplatz überqueren Kröten oftmals Landstraßen und werden so leicht Opfer des Verkehrs. Damit die Tiere eine Chance haben, sollte man vor allem in der Dämmerung und nachts auf Strecken mit Amphibienwanderungen nicht schneller als Tempo 30 fahren, rät der Deutsche Tierschutzbund.
 
Millionen Amphibien – Kröten, Frösche und Molche – verlassen ihre Winterquartiere bei steigenden Temperaturen. Meist zeitgleich starten sie ihre Wanderung, um ihre gewohnten Gebiete zum Ablaichen aufzusuchen. Für ein paar Wochen kommt es dann zu sogenannten Massenwanderungen. Meist sind die Tiere in verregneten und frostfreien Nächten unterwegs, in der Regel ab Einbruch der Dämmerung und bis circa Mitternacht.

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Erfolgreiche Aktion zur Katzenkastration in der Ukraine

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Tierschutz- und Kastrationszentrum im ukrainischen Odessa ziehen ein durchweg positives Fazit der Katzenkastrationsaktion. Im vergangenen Jahr konnten über 5.000 Katzen kastriert werden. Im Rahmen der Aktion konnten finanzschwächere Einwohner, die sich oft bereits um die Straßentiere kümmern, frei lebende Katzen zum Tierarzt bringen und dort kastrieren lassen. Dazu wurden entsprechende Gutscheine über beteiligte Tierkliniken ausgeteilt. Die Kastration ist die einzig nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um die große Zahl der Straßenkatzen und das damit verbundene Leid für die Tiere einzudämmen.
 
„Lob gebührt allen Beteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass die Stadt diese Aktion weiterhin fördert und sie dieses Jahr in das städtische Tierschutzprogramm aufnimmt. Nur so kann das Projekt weitergeführt und dem Elend der Straßenkatzen ein Ende bereitet werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. 

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Tierheime haben ein Herz für alte Freunde

Deutscher Tierschutzbund erweitert Tierheim-Kampagne
 
Der Deutsche Tierschutzbund erweitert seine Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ zum Valentinstag um ein weiteres Motiv. Das Bild eines älteren Hundes und der Slogan „Tierheime haben ein Herz für alte Freunde“ weisen auf die Problematik hin, dass sich für ältere Tiere oftmals nur schwer ein neues Zuhause finden lässt. Viele alte Hunde und Katzen bleiben bis zu ihrem Lebensende im Tierheim. Das Motiv ist bereits das sechste der Kampagne, die die Herausforderungen und die wertvolle Arbeit der Tierheime verdeutlichen soll.
 
„Ein älteres Tierheimtier ist selten die erste Wahl bei einer Adoption“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Viele Leute fürchten anfallende Tierarztkosten und haben Sorge, dass sie schon allzu bald wieder Abschied nehmen müssen. Tierheime kümmern sich daher um die älteren Vierbeiner oft bis zu deren Lebensende. „Dabei wünschen wir uns auch für diese Tiere die Chance auf einen guten Lebensabend mit einem Herrchen oder Frauchen“, sagt Schröder. „Oft bleiben noch einige schöne Jahre mit diesen Tieren, viele blühen in einem neuen Zuhause noch einmal richtig auf.“

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Deutscher Tierschutzbund unterstützt Tierschutz in Rumänien

Kastrationsaktion für Besitzerhunde läuft weiter - Winter setzt Tieren vor Ort zu

Eine Kastrationsaktion für privat gehaltene Hunde im rumänischen Landkreis Arges wird Mitte Februar weiterlaufen - eine gemeinsame Aktion des Vereins Tierhilfe Hoffnung e.V., der vor Ort die „Smeura“ – das weltweit größte Tierheim – betreibt, und des Deutschen Tierschutzbundes. Letzterer unterstützt die Smeura dabei erneut mit 5.000 Euro. Aufgrund extremer Kälte und starkem Schneefall, hilft der Deutsche Tierschutzbund mit weiteren 7.000 Euro für Hundehütten, Stroh, Decken und bei witterungsbedingten Reparaturen in der Kastrationspraxis.
 
Vor zwei Jahren gestartet, ist die Kastrationsaktion für privat gehaltene Hunde im rumänischen Landkreis Arges ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz.

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Heimtier-Tipps für die kalten Wintertage

Bei den aktuell eisigen Temperaturen brauchen auch unsere Heimtiere Schutz vor der Kälte. Obwohl die meisten Tiere niedrige Temperaturen besser vertragen, als es die Besitzer denken, können Tierfreunde Vorkehrungen treffen, damit die Tiere gut über die kalten Wintertage kommen.
 
Hunde und Katzen sind durch ihr wärmendes Fell gut vor der Kälte geschützt. Nur bei einem kranken Hund oder einem Tier mit sehr kurzem Fell kann ein artgerechter, gut sitzender Mantel oder Pullover während des Gassigehens sinnvoll sein. Spaziergänge mit Hund sollten eher kürzer ausfallen, dafür sollte man lieber öfter raus. Im Idealfall entscheiden Hund und Katze selbst, wie oft und wie lange sie sich im Kalten aufhalten. Katzenbesitzer sollten daher darauf achten, dass Freigänger-Katzen jederzeit wieder zurück in die Wohnung oder ins Haus kommen können.
 
Empfindliche Hundepfoten können zum Schutz vor Streusalz ...

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Weihnachtsgeschenke für Tiere sollten tiergerecht sein

Leckereien, Spielzeug oder Zubehör sind beliebte Weihnachtsgeschenke für Heimtiere. Obwohl sich Hund, Katze und Co. eigentlich nichts aus festlichen Anlässen machen, möchten viele Halter auch ihren Tieren damit zu Weihnachten eine Freude machen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, auf zuckerfreie Leckerlis zurückzugreifen und bei Spielzeug und Zubehör auf tierfreundliche Produkte zu achten, die das Tier nicht gefährden.
 
Tierhalter, die ihr Tier zu Weihnachten mit etwas Besonderem verwöhnen möchten, sollten auf Leckerlis zurückgreifen, die keinen Zucker enthalten. Wer diese selbst herstellen möchte, kann zum Beispiel ein Rezept für Hundekekse ausprobieren, dass der Deutsche Tierschutzbund in der aktuellen Ausgabe seines Mitgliedermagazins DU UND DAS TIER vorstellt (www.duunddastier.de/ausgabe/almas-hundekekse). Kommen Leckerlis in Futterspielen zum Einsatz, sorgen sie zusätzlich für Beschäftigung. So lassen sich Futterbälle für Hunde gut mit tiergerechten Leckereien bestücken. Für Katzen eignen sich „Fummelbretter“ oder Kartons, bei denen die Katze sich durch Geschicklichkeit und Spielen das darin versteckte Leckerli selbst erarbeiten kann.

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Tipps für Tierhalter: Stress- und risikofrei durch die Weihnachtszeit

Den Trubel der Advents- und Weihnachtszeit bekommen auch die Tiere in unserer Umgebung zu spüren. Gleichzeitig können Kerzen, Christbaumschmuck, weihnachtliche Pflanzen und ungesunde Leckereien von der Festtafel ein Risiko für die tierischen Mitbewohner darstellen. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tierhaltern Tipps, damit Weihnachten für Mensch und Tier stressfrei bleibt.
 
Wenn während der Feiertage viel Besuch erwartet wird, sollten Heimtiere immer die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen. Während viele Hunde es eher genießen, mit dabei zu sein, haben Katzen meist lieber ihre Ruhe. Kleine Heimtiere sollte man in einem ruhigen Zimmer unterbringen, da sie sehr stressempfindlich sind.
 
Alle weihnachtlichen Gefahrenquellen und Risiken sollten von vorneherein ausgeschlossen werden. Dazu gehört beispielsweise, dass gewürzte Speisen von der Festtafel sowie die Gebäckteller mit zuckrigen Plätzchen außer Reichweite der Tiere stehen. Tiere und brennende Kerzen sollten nie ohne Aufsicht in einem Raum gelassen werden – auch nicht für kurze Zeit.

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Illegaler Welpenhandel boomt

Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung
 
Der Handel mit illegal importierten Welpen ist für kriminelle Organisatoren sehr lukrativ. Gerade zur Weihnachtszeit ist zu befürchten, dass viele Tiere illegal nach Westeuropa transportiert werden – als vermeintlich attraktive Weihnachtsgeschenke. Leidtragende sind die als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Muttertiere und die in Massen „produzierten“ und durch Europa gekarrten Welpen. Viele der Welpen sterben frühzeitig. Eine Datenauswertung des Deutschen Tierschutzbundes dokumentiert nun verschiedene Fakten zu Welpenhandel-Fällen aus den Jahren 2014 und 2015 und macht zudem deutlich, welche immensen Kosten die Tierheime in Deutschland stemmen müssen, die viele der beschlagnahmten Tiere aufnehmen. Die Tierschützer fordern daher eine bessere finanzielle Unterstützung der Tierheime durch die Kommunen und konsequente Maßnahmen, um den illegalen Welpenhandel einzudämmen.
 
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Tiere als Weihnachtsgeschenk ungeeignet

Ein Tier sollte man sich nur ganz bewusst zulegen; als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten ist es absolut ungeeignet – darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Die Tierschützer empfehlen daher grundsätzlich, sich vor der Anschaffung intensiv mit der Tierart zu befassen. Aufgrund der oft trubeligen Weihnachtszeit sollte man ein neues Heimtier aber in jedem Fall besser erst nach den Weihnachtstagen aufnehmen.
 
„Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die ich einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt.“

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Artgerechte Vogelfütterung zur Winterzeit

Mit Beginn der kalten Jahreszeit, bei Frost und Schnee, finden heimische Vögel oftmals nicht mehr ausreichend Nahrung. Tierfreunde können die Vögel dann mit der Einrichtung von Futterstellen unterstützen. Wichtig ist dabei eine artgerechte Fütterung mit geeignetem Futter – darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Auch für den Platz, an dem Vögel am besten gefüttert werden sollten, gibt der Verband Tipps.
 
Die verschiedenen Vogelarten stellen hinsichtlich des Futterangebots unterschiedliche Anforderungen. Körnerfressern, wie Finken, Spatzen oder Gimpeln, können Sonnenblumenkerne, Getreidekörner, eingefettete Haferflocken und unbehandelte Erdnüsse angeboten werden. Für Weichfutterfresser, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, eignen sich Beeren und Obst sowie getrocknete Insektenlarven. Wenn Seen und Teiche zufrieren, kann bei Wasservögeln eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln sinnvoll sein. Brot und Speisereste sind im Übrigen entgegen der weitverbreiteten Praxis als Futtermittel völlig ungeeignet.

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Sankt Martin: Deutscher Tierschutzbund gibt Tipps für ein tierfreundliches Martinsfest

Das Martinsfest wird in den kommenden Tagen überall in Deutschland gefeiert. Neben den Martinsumzügen, selbstgebastelten Laternen und dem „Weckmann“ gehören auch das Martinsfeuer und der Gänsebraten zu den Traditionen des Festes. Der Deutsche Tierschutzbund weist jedoch darauf hin, dass mit Feuer und Martinsgans oftmals großes Tierleid verbunden ist und gibt Tipps für ein tierfreundliches Fest.
 
Gänse stehen bei vielen Familien nicht erst zu Weihnachten, sondern schon zu Sankt Martin auf dem Festtagsspeiseplan. Ein Großteil der Gänse stammt aus Haltungen in Polen, Ungarn oder Tschechien. Die Tiere leben dort größtenteils dicht gedrängt in engen und dunklen Ställen, sie haben weder Auslauf ins Freie, noch Zugang zu einer Wasserstelle. Baden, Gründeln oder die wichtige Gefiederpflege sind nicht möglich. Die meisten der aus der Intensivhaltung stammenden Tiere sind völlig überzüchtet, damit sie in kürzester Zeit möglichst viel Fleisch ansetzen.

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Zeitumstellung: Risiko für Wildunfälle steigt

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am 30. Oktober steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Eine Anpassung der Fahrgeschwindigkeit kann helfen, das Risiko zu mindern und damit auch die Zahl der überfahrenen Tiere zu reduzieren.
 
Besonders hoch ist das Risiko auf Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr. 238.000 Wildunfälle ereigneten sich nach Angaben der deutschen Versicherer allein im Jahr 2014.
 
Zur Vorbeugung ist eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll.

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Schutz für Igel in Herbst und Winter

Aktuell sind viele Igel in Gärten und Parks auf Nahrungssuche unterwegs, um sich eine ausreichende Fettschicht für den Winterschlaf anzufressen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor falsch verstandener Tierliebe, wenn Tiere frühzeitig in menschliche Obhut genommen werden. Nur Igel, die wirklich krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten. Mit einem igelfreundlichen Garten oder durch Zufütterung kann dagegen jeder helfen, Igel sicher über den Winter zu bringen.
 
Sofern Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheinen bzw. stark von Parasiten, wie Flöhen, Zecken oder Fliegenlarven, befallen sind, sind sie draußen in ihrer natürlichen Umgebung am besten aufgehoben. „Daher sollte man Igel, die auch tagsüber unterwegs sein können, zunächst beobachten“, rät James Brückner, Referent für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. „Hilfsbedürftige Igel erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. Bevor ein Igel aber vorschnell in Pflege genommen wird, sollten Igelfreunde zunächst beim Tierarzt oder örtlichen Tierschutzverein um fachlichen Rat fragen.“
 
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Aktionswoche zum Welttierschutztag startet

Kurz vor dem Welttierschutztag startet der Deutsche Tierschutzbund heute seine Aktionswoche für Tierheime. Das Motto „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ hatte der Verband für den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ausgerufen. Die Tierschützer möchten mit der Aktionswoche auf die Wichtigkeit und Rolle der Tierheime für die Gesellschaft aufmerksam machen. Gleichzeitig fordern sie eine kostendeckende Erstattung der Aufgaben, die Tierheime im Auftrag der öffentlichen Hand übernehmen.
 
In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober will der Deutsche Tierschutzbund mit täglichen Postings in den sozialen Netzwerken auf die Wichtigkeit der Tierheime aufmerksam machen. In Lokalen verschiedener Städte liegen innerhalb der Woche Gratispostkarten mit den Motiven der Tierheim-Kampagne zum Mitnehmen aus. Die über 740 Mitgliedsvereine mit mehr als 550 vereinseigenen Tierheimen nutzen den Welttierschutztag ebenso, um auf die Not der Tierheime aufmerksam zu machen.

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Lässt Ministerpräsident Seehofer die bayerischen Tierheime weiter im Stich?

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern besuchen in den kommenden Tagen (2. und 3. August) Tierheime im Freistaat. Die Lage der bayerischen Tierheime ist insgesamt dramatisch: Kommunen zahlen für Pflichtaufgaben, wie etwa die Fundtierbetreuung, nicht angemessen, und das Bundesland selbst verweigert den Tierheimen jedwede Unterstützung. Gleichzeitig müssen diese vermehrt bei der Unterbringung von illegal nach Deutschland transportierten Welpen einspringen. Mehr als 350 beschlagnahmte Welpen haben die Tierheime des Deutschen Tierschutzbundes im vergangenen Jahr in Bayern aufnehmen müssen. Auf den Kosten von mehreren Hunderttausend Euro bleiben die Vereine meist sitzen, da die Behörden eine Kostenübernahme verweigern. Thomas Schröder, Präsident des Bundesverbandes, und Andreas Brucker vom Landesverband Bayern besuchen die Tierheime in Bad Reichenhall, Freilassing, Nürnberg-Fürth und Feucht, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.
 
Thomas Schröder erklärt: „Ministerpräsident Horst Seehofer muss die Themen „Welpenhandel“ und „Fördertopf für Tierheime“ endlich zur Chefsache machen. Die zuständige Landesministerin Ulrike Scharf verweigert Strukturhilfen. Der praktische Tierschutz in Bayern droht zu kollabieren.“

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